FDP über Welthandel
Am 23. August berichteten wir über den Hunger in Ostafrika – und über die Gründe dafür, die Experten nicht nur in Dürre und Bürgerkrieg sehen, sondern auch in unfairem Welthandel und klimatischen Veränderungen.
Wir haben den deutschen Entwicklungsminister höchst persönlich gefragt: Wie beurteilt er die Situation in Somalia, wo liegen seiner Meinung nach die Hauptursachen und was macht die Bundesregierung, um solche Katastrophen in Zukunft zu vermeiden beziehungsweise besser auf sie zu reagieren? Ist am Ende nicht auch unser globales Handelssystem mit Schuld an Hungersnöten rund um den Globus, weil es die Reichen bedient und die Armen immer ärmer werden lässt?
DU HAST DIE MACHT traf Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) im Rahmen einer Kinder-Pressekonferenz, die den bundesweiten Schulwettbewerb des Bundespräsidenten "Alle für eine Welt - Eine Welt für alle" einläutete. Mehr Infos unter www.eineweltfueralle.de
Auch zu Ägypten haben wir den Entwicklungsminister befragt: Was kann Deutschland tun, um den arabischen Staaten zu helfen? Demokratie stärken, Wirtschaft stärken, so seine Antwort.
Auf die Frage, ob er sich manchmal für die deutsche Flüchtlingspolitik schäme, antwortete Dirk Niebel nicht direkt mit "Ja" oder "Nein". Der Vergleich allerdings, den er zwischen Europa und dem Flüchtlingslager in Kenia zog, in dem über 400.000 Flüchtlinge aus Somalia leben, ist durchaus bezeichnend...