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    Europäische Schuldenkrise

    Sein Name ist Bond. Euro-Bond.

    Nach wie vor stecken unsere europäischen Freunde aus Griechenland & Co. bis zum Hals in der Schuldenkrise. Jetzt müsste Deutschland als Vorbild fungieren und den Sparkurs einschlagen. Doch laut dem Haushaltsplan für 2012 sieht es eher nach noch mehr Schulden für die Bundesrepublik aus. 
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    WAS SAGT DIE STRASSE zu den Nazi-Morden?

    Gefahr von Rechts

    Brauner Terror und keiner will etwas mitbekommen haben? Kann das sein? Wir waren auf der Straße unterwegs und haben mal nachgefragt.
    Wie ist es zu erklären, dass eine neonazistische Untergrundorganisation 13
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  • Wahlen in Tunesien

    Am Sonntag fanden in Tunesien die ersten demokratischen Wahlen statt. Es beteiligten sich über 90% der Bevölkerung - in Europa mittlerweile undenkbar. Beteiligung scheint in Tunesien zu kunktionieren - ein geschichtlicher Überblick.
     

    Die Ära Ben Ali
     
    Ben Ali übernahm 1987 die Macht, nachdem er den damaligen Präsidenten Bourguiba aus dem Amt putschte. Nachdem Bourguiba immer mehr Widerstand aus der Bevölkerung erfuhr, nutze er die Gunst der Stunde. Ali verfügte über ein breites Netzwerk an loyalen Sicherheitskräften und Mitarbeitern im Präsidentenpalast. Denn er war keineswegs Regimegegner: als ehemaliger Innenminister und Ministerpräsident der alten Regierung kannte er die Schwächen und machte sich dieses Wissen zunutze.   
     
    Einst verbotene Parteien ließ Ben Ali wieder zu, die verfassungsrechtlichen Voraussetzungen für eine lebenslange Amtszeit nahm er zurück und begrenzte sie auf 15 Jahre; ein Hohn für die angestrebte Demokratie. Durch geschickte Schachzüge und die Beibehaltung von alten Gesetzen konnte er außenpolitisch eine Demokratie präsentieren, nach innen aber seine autokratische Politik fortführen. Seine Partei, die sich bis 2011 an der Macht halten konnte, benannte er 1988 in "Demokratisch-konstitutionellen Zusammenschluss" (RCD) um. Allerdings sah er in ihr nichts anders als ein Instrument für den Ausbau seiner Herrschaft. In den 90er Jahren fingen die Verfolgungen gegen moderate Islamisten an: Dafür baute er den Inlandsicherheitsdienst "mukhabarat" aus, der die Bevölkerung mit Durchsuchungen, Inhaftierungen und Folter drangsalierte. Schon bald trauten sich Oppositionelle nicht mehr, öffentlich Kritik zu üben. Dem Westen präsentierte er sich als Präsident eines säkularen Staates.   
     
    Wahlen unter Ben Ali
     
    Durch die Einführung eines Sozialversicherungssystems, die verbesserte Stellung der Frau und den Ausbau des Bildungswesens modernisierte er das Land. Seine Reformen orientierten sich aber einzig an wirtschaftlichen Maßstäben. Ben Ali hat die Mechanismen der westlichen Marktwirtschaft aus europäischer Sicht verstanden: Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, unfreie Märkte und eine „unwissende“ Gesellschaft können eine Volkswirtschaft schwächen. Ändert man diese Dinge, verwandelt sich ein Staat aber nicht automatisch in eine Demokratie. Schließlich musste Ben Ali seine Autorität in einem komplexen postkolonialen Machtgefüge durch Korruption nach dem „top-down“-Verfahren sichern. Es handelt dabei um eine nicht ungewöhnliche Regierungsstruktur, die auch auch in anderen afrikanischen „Übergangsdemokratien“ zu finden ist. Zeitgleich verhalf diese autoritäre Regierungsart, Tunesien zu stabilisieren und zu einem kontinuierlich aufstrebenden Land auf dem afrikanischen Kontinent werden zu lassen.   
     
    Auf demokratischen Parkett waren seine Änderungen nichts weiter als Lippenbekenntnisse: Er wurde zwar mehrfach in seinem Amt bestätigt, aber Beobachter bezweifelten die Rechtmäßigkeit der Wahlergebnisse. Schließlich ließ er nur bedingt Oppositionsparteien zu: In der Wahrnehmung der Bevölkerung war die Opposition nichts anderes als der verlängerte Arm des Regimes, sie war kalkulierter Teil davon, um das Machtgefüge aufrecht zu erhalten. Eine Verfassungsänderung im Jahr 2004 ermöglichte ihm zwei weitere Amtszeiten, die mit knapp unter 100% der Stimmen bei den Wahlen bestätigt wurden.    
     
    Europa schaut still zu
     
    Fünf Amtszeiten lang schaute Europa zu und unterstützte den despotischen Machthaber. Er baute den Handel mit den Ländern der europäischen Union aus, privatisierte den tunesischen Markt, öffnete das Land für den Weltmarkt: Europa lobte ihn für die Liberalisierung des Wirtschaftsmarktes und ignorierte, dass  vom Wachstum vor allem die Regimetreuen profitierten. Infolge der polizeistaatlichen Kontrollen konnte sich keine regimeunabhängige Wirtschaftelite herausbilden, weshalb viele junge Akademiker arbeitslos blieben und der Wohlstand an ihnen vorbeizog. Das hinderte die europäische Gemeinschaft nicht, erst 2008 eine Freihandelszone mit Tunesien zu gründen.    
     
    Zuviel Druck auf dem Pulverfass  
     
    Der ehemalige tunesische Präsident Zine el Abidine Ben Ali regierte 23 Jahre lang das Land, bevor die Protestbewegung den Diktator im Januar 2011 ns Exil trieb. Mitte Dezember 2010 zündete sich ein Hochschulabsolvent in der Stadt Sidi Bouzid an und löste damit eine Welle des Protests aus. 2011 dann der Sturz Ben Alis: Seit Ende Januar verwaltet eine Übergangsregierung das Land. 
     
    Am Wochenende fanden die ersten freien Wahlen statt. Es gründeten sich über 100 Parteien in Tunesien, zur Wahl wurden 81 zugelassen. Besondere Aufmerksamkeit erhielt die mitgliederstärkste Partei „Ennahda“, deren Mitglieder wahrscheinlich am meisten unter den Repressalien des alten Regimes litten. Die Partei möchte die Vereinbarkeit von Islam, Demokratie und Menschenrechte demonstrieren; allerdings bezweifeln viele Journalisten ihr Anliegen. Der Wahlkampfmanager Hassan Beldi der islamistischen Partei sagte gegenüber der Tagesschau: „Es ist das Ergebnis von 23 Jahren Ben Ali, dass viele Menschen Angst vor uns Islamisten von Ennahda haben. Wir spüren aber, dass die Bevölkerung uns will. Wir sind eine zivile, politische Partei, keine islamistische Sekte. Wir zwingen niemand zu beten, wir achten die persönlichen Freiheiten, jede Frau soll selbst entscheiden, ob sie Kopftuch trägt oder sich im Bikini an den Strand legt." Ennahda versteht sich als islamistische Sammelbewegung für alle Muslime – egal ob moderat oder radikal.  
     
    Konkurrenz erhielt die islamistische Bewegung von den säkularen demokratischen Kräften, wie „Kongress für die Republik“ (CPR) unter dem Spitzenkandidaten Moncef Marzouki. Dieser übte in der Vergangenheit Kritik gegen das ehemalige Staatsoberhaupt und musste 2002 nach Frankreich emigrieren. Marzouki steht für die strikte Trennung von Staat und Religion und erreicht besonders Menschen, die jetzt eine Rücknahme von Frauenrechten und Alkoholrestriktionen durch die islamische Partei befürchten. Auch die sozialdemokratische PDP, unter Ahmed Néjib Chebbi verfolgt ähnliche Ziele und liegt in den Umfragen vorn. Bei 81 Parteien hat allerdings kaum ein Bürger Überblick.   
     
    Egal, welche Partei gewinnt, alle stehen vor dem gleichen Problem: der Einbruch der Wirtschaft nach der Revolution. Sollte die neu gewählte Regierungskoalition dieser Herausforderung nicht gewachsen sein, könnten die Menschen die Demokratie bald Leid haben. Dann entsteht ein Machtvakuum, das von radikalen Kräften gefüllt werden könnte. Andererseits ist das eine europäische Sicht, denn schon jetzt sagen Prognosen, dass sich die tunesische Wirtschaft im Vergleich zu Libyen oder Ägypten am schnellsten erholen wird.
    Am Sonntag fanden in Tunesien die ersten demokratischen Wahlen statt. Es
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  • EURO-Krise: Der Gipfel der Fragezeichen

    Griechenland ist pleite. So weit, so schlecht! Und nun sollen die EU-Nachbarländer den Karren aus dem Dreck ziehen. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem Rettungsschirm, von dem momentan jeder spricht? Wir haben nachgehakt, bei denen die es wissen müssten ...
    Zum zigsten Mal traf sich Angela Merkel mit ihren EU-Kollegen zum Krisen-Gipfel in Brüssel. Griechenland steckt bis zum Hals in den Schulden und das bisher zusammengekratzte Geld der Nachbarländer reicht hinten und vorne nicht, um das große Pleite-Loch zu stopfen. Deshalb haben die EU-Staaten über die Vergrößerung des EFSF debattiert.  
     
    EFSF heißt ausgeschrieben „European Financial Stability Facility“. Den meisten Leuten ist er unter dem Namen EU-Rettungsschirm bekannt. Habt ihr bestimmt auch schon mal von gehört, oder?
     
    Doch wie genau funktioniert eigentlich dieser Rettungsschirm und was bedeutet er für Deutschland? Das wollten wir genauer wissen:  Frankfurt am Main ist DIE Bankenhauptstadt Deutschlands, Hier wohnt das Geld. Hier arbeiten die Finanzmanager und Investmentbanker unseres Landes. Wenn SIE uns nicht erklären können, was es mit dem EU-Rettungsschirm auf sich hat... wer dann?  
     
     
    Was für eine Pleite! Selbst die Finanzprofis, die wir in Frankfurt auf der Straße trafen, hatten keinen blassen Schimmer vom EU-Rettungsschirm. Diese verflixte Schuldenkrise scheint so kompliziert zu sein, dass absolut NIEMAND mehr den Durchblick hat.  
     
    Aber wir wären ja nicht DU HAST DIE MACHT, wenn wir so einfach aufgeben würden. Getrost nach dem Motto "Wer suchet, der findet" haben wir das Internet nach Erklär-Videos durchforstet und sind auf dieses rare Stück gestoßen. "Explainity" ist ein Youtube-Channel, der es sich auf die Fahne geschrieben hat, komplexe Politik-Themen so zu erklären, dass es jeder versteht - selbst die Frankfurter Bänkerschaft.
     
     
     
     
    Griechenland ist pleite. So weit, so schlecht! Und nun sollen die
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    Serdar Somuncus Freie Meinung

    Was sind die Fakten? Wer sind die Gewinner? Wer die Verlierer? Und besser wird's wenn...? Comedian Serdar Somuncu, bekannt für seinen bissigen Witz und Sarkasmus, erklärt euch alles Wichtige rundum Wirtschaft und Integration. Kurz, aber nicht zu mehr
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    Der 29.Februar rückt immer näher und die Vorbereitungen für das große Polit-Battle Zugehört! laufen auf Hochtouren. Warum sich Megalohs Gegner warm anziehen müssen und mit welchen Waffen er in den Ring steigen wird, erfahrt ihr hier. mehr
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    Sexy versus Radikal

    Intelligent, Charmant, Kämpferisch: Camila Valejo gilt in Chile als Star: Die einstige Anführerin der Studentenbewegung protestierte leidenschaftlich gegen die ungerechte Bildungspolitik in ihrer Heimat. Bis sie Ende 2011 unerwartet ihr Amt verlor. mehr
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    Hannahs Glückskeks

    Mit der Hauptrolle in "Wenn Du Dich Traust" ging für Hannah Valentin ein Traum in Erfüllung. Für mehr
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