Christian Wulffs Kredit-Affäre

Am 13.Dezember 2011 berichtete die BILD-Zeitung, dass Christian Wulff während seiner Amtszeit als niedersächsischer Ministerpräsident einen Privatkredit der Unternehmergattin Edith Geerkens über 500.000 Euro entgegengenommen hatte. Wulff hatte diese Tatsache nie im niedersächsischen Landtag angegeben, wie es seine Pflicht gewesen wäre, denn die Annahme von Belohnungen und Geschenken mit Bezug auf das Amt des Ministerpräsidenten ist verboten. Anfang 2012 verschärfte sich die Affäre, als öffentlich wurde, dass Christian Wulff beim Chefredakteur der BILD, Kai Diekmann, auf die Mailbox sprach, um die Berichterstattung über seine Kreditaufnahme zu verhindern. Er drohte dem BILD-Chef mit Strafanzeigen und versuchte ihn damit unter Druck zu setzen. Später entschuldigte sich Wulff für diesen Ausraster. (Quelle: wikipedia.de)

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Viel Wulff um nichts.

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09. Januar 2012

In diesen Tagen möchte man nicht Bundespräsident sein. Ganz gleich ob seriöse Tageszeitung oder Klatschblatt, die deutsche Medienwelt reißt sich derzeit um die neusten Offenbarungen in der Kredit-Affäre. Traurig aber wahr: Andere wichtige politische Themen fallen bei so viel Wirbel um Wulff unter den Tisch.

Christian Wulff steht seit Wochen unter Mehrfach-Beschuss. Ob Bund, Bürger oder die BILD: Niemand scheint dem einstigen Hoffnungsträger noch wohl gesonnen. Selbst Schuld!, wettern die meisten Deutschen und fordern Wulffs sofortigen Rücktritt. Aber: Wer könnte es besser machen? Die Liste geeigneter Nachfolger für das Amt des Bundespräsidenten würde vermutlich überschaubar ausfallen.

Was sagt die Straße?

Bisher ist für die Wahl des Bundespräsidenten die Bundesversammmlung zuständig; diese besteht zum Teil aus Mitgliedern des Bundestags und den Volksvertretungen der einzelnen Bundesländer. Aber wenn es die Politiker nicht gebacken kriegen (siehe Köhler, Wulff) muss halt mal das Volk ran. Aus diesem Grund haben wir unsere Reporterin Hannah auf Berliner Passanten losgelassen und nachgefragt:

Soll Wulff sein Amt niederlegen und wenn ja, wer hätte das Zeug zum Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland?

Checkt die Antworten in unserer neusten Ausgabe von Was sagt die Straße:


Auch wenn die Schlagzeilen es zur Zeit nicht vermuten lassen. Es exisitiert eine Welt jenseits von Christian Wulff!

Sarkozy und Merkel: Erstes Treffen 2012

Gestern (9.Januar 2012) lud Angela Merkel den französischen Ministerpräsidenten Nicolas Sarkozy nach Berlin ein, um über die weiteren Maßnahmen in der EU-Krise zu beraten. Beide Seiten sprachen sich bei diesem Treffen FÜR die Einführung einer Finanztransaktionssteuer aus. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die EU geschlossen mitziehen würde. Des Weiteren wollen die beiden Staatsgrößen das Wirtschaftswachstum der einzelnen EU-Länder ankurbeln und die Zahl der Arbeitslosen, insbesondere der jugendlichen Arbeitslosen, massiv senken. Das Treffen von Merkel und Sarkozy diente der Vorbereitung für das große EU-Gipfeltreffen am 30.Januar 2012.

Zwickauer Zelle: Patzer vom Verfassungsschutz

Wie welt.de berichtet, soll der Verfassungsschutz die beiden Nazi-Verbrecher Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt 1997 observiert haben, als diese dabei waren eine Bombe zu bauen. Die Thüringer Polizei macht dem Verfassungsschutz nun den Vorwurf, die Informationen nicht weitergeleitet und somit eine Überführung der Täter verhindert zu haben. Der Verfassungsschutz weist alle Anschuldigungen von sich.

CIA-Spion zum Tode verurteilt

Im Iran ist ein angeblicher Spion des US-Geheimdienstes CIA zum Tode verurteilt worden: Bereits Mitte Dezember wurde der US-Bürger Mirsal Hekmati festgenommen. In einer angeblichen Videobotschaft soll er gestanden haben, von der CIA als Spion in den Iran geschickt worden zu sein. Dies war für das Revolutionsgericht in Teheran Beweis genug, um Hekmati mit dem Tode zu bestrafen. Laut des CIA ist und war Hekmati nie als Geheimagent tätig. Hekmati hat nun die Möglichkeit zweimal in Berufung zu gehen, doch momentan sieht es für den 28-Jährigen wohl nicht gut aus.

Gutti will es noch einmal wissen

Der, durch seine abgeschriebene Doktorarbeit in Verruf geratene Karl Theodor zu Guttenberg soll Medienberichten zufolge sein Comeback planen. Er möchte endlich zurück in die Politik, zurück ins Rampenlicht! Angeblich hat er sich bereits mit CSU-Chef Horst Seehofer getroffen, um über eine Kandidatur für die Bundestagswahl 2013 zu beraten.

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