Klimawandel: Sind wir alle noch zu retten?
Es steht nicht gut um Mutter Erde. Es wird ihr langsam aber sicher zu warm - und Schuld daran ist mal wieder der Mensch.
Sommer, Sonne, Sonnenschein! Wir alle lieben die warmen Tage im Jahr und haben uns wie Bolle über den goldenen November gefreut. Aber die Gründe für das tolle Wetter im Spätherbst sind weniger zum Jubeln. 2011 ist das zweitwärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Das letzte Jahrzehnt war das heißeste der vergangenen 160 Jahre. Eine besorgniserregende Bilanz, die nicht nur bei Meteorologen die Alarmglocken läuten lässt.
Unsere Erde wird immer wärmer und es ist nicht mehr von der Hand zu weisen, dass...“diese Erwärmung vom Menschen verursacht wird“, so der stellvertretende WMO-Generalsekretär Jerry Lengoasa. Aus diesem Grund findet derzeit in Durban die alljährliche UN-Klimakonferenz statt. Hier beraten die weltweiten Machtinhaber über eine Nachfolgeregelung des Kyoto-Protokolls, das 2012 auslaufen wird.
Das Kyoto-Protokoll wurde am 11.Dezember 1997 zur Ausgestaltung der Klimarahmenkonventionen der Vereinten Nationen mit dem Ziel des Klimaschutzes beschlossen. Das Protokoll legt erstmals verbindliche Zielwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen in den Industrieländern fest, welche die hauptsächliche Ursache der globalen Erwärmung sind. (Quelle: wikipedia.de)
Die Erwartungen an die Wirtschaftsnationen sind groß, die Hoffnungen hingegen klein. Zwar hat die EU sich bereits dazu verpflichtet, den Treibhausgas-Ausstoß bis 2020 um 20 Prozent zu verringern, doch die USA, Kanada und China stellen sich quer. "Der Glaube an das unbegrenzte Wachstum der Wirtschaft und nationale Egoismen sind die Ursachen des absehbaren Scheiterns des Klimagipfels in Durban", sagte der Präsident des Deutschen Naturschutzrings (DNR), Hubert Weinzierl.
Sollte die globale Erwärmung nicht aufgehalten werden, hätte dies laut namhafter Wissenschaftler verheerende Auswirkungen auf das Ökosystem und somit auch auf das Leben der Menschen auf diesem Planeten. Dürre, Sturmfluten und Überschwemmungen sind nur einige der bereits gegenwärtigen Szenarien, die der höheren Erdtemperatur geschuldet sind. Welche Konsequenzen der Klimawandel tatsächlich haben wird, kann man zum jetzigen Zeitpunkt nur erahnen.
Wir haben uns auf den Straßen von Berlin umgehört und haben gefragt, inwieweit der Klimawandel ein Grund zur Besorgnis ist und was man als Otto-Normalverbraucher im Alltag für den Klimaschutz tun kann. Checkt unsere neue Ausgabe von „Was sagt die Straße?“